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Informationen über das Ostseebad Grömitz
Das an der Lübecker Bucht auf der Halbinsel Wagrien gelegene Grömitz ist das größte Ostseeheilbad Deutschlands. Die rund 7.500 Einwohner begrüßen das gesamte Jahr hindurch zahlreiche Gäste. Insgesamt zwei Millionen Übernachtungen im Jahr sprechen eine deutliche Sprache - Grömitz bietet alles, was der Ostsee-Urlauber erwartet: Einen acht Kilometer langen feinen Sandstrand, eine 3,5 Kilometer lange mondäne Strandpromenade mit Seeblick, eine knapp 400 Meter lange klassische Seebrücke, einen großen Jachthafen, sowie Natur pur an der Steilküste im Südwesten oder der Dünenlandschaft im Nordosten. Wegen der nach Süden hin verlaufenden Küstenlinie wird Grömitz auch das "Bad an der Sonnenseite" genannt.
Neben allen erforderlichen Kureinrichtungen verfügt Grömitz über zahlreiche Unterhaltungsangebote und Geschäfte, die neben der Strandpromenade in erster Linie in der Kirchenstraße (Fußgängerzone) und am Markt zu finden sind. Zwischen Kirchenstraße und Markt steht die 1256 erbaute und nach dem Heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Fischer und Seefahrer, benannte Nicolaikirche. Im Inneren sind mittelalterliche Wandmalereien und eine barocke Einrichtung zu bewundern.
Der Aufstieg von Grömitz, das zur Blütezeit des benachbarten Klosters in Cismar zwischen 1440 und der Reformation im 16.Jahrhundert auch einmal Stadtrecht besaß, zum Seebad begann mit dem Bau der ersten Seebrücke im Jahr 1912. Da es die Bahnstrecke zwischen Lübeck und Neustadt zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab, reisten damals 90 Prozent der Gäste per Schiff von Travemünde an. Nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die Besucherzahlen stetig an. War die Anreise per PKW in den 50-er Jahren noch ein kleines Abendteuer (die Autobahn endete damals in Lübeck), stand dem Aufstieg zum größten Heilbad der Ostseeküste nach Verbesserung der Infrastruktur später nichts mehr im Wege. (Torsten Schlemm)
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